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Traumkulisse beim Schlittenrennen der Pferdefreunde Leitzachtal   

Einmal verschieben dann hat es gepasst !

Auf den zweiten Anlauf konnten die Leitzachtaler Rosserer ihr 24. Pferdeschlittenrennen starten.

War beim ersten Termin noch viel zu viel Schnee auf der Bahn und den Parkplätzen herrschten beim Verschiebetermin am 27. Januar ideale Bedingungen und ein traumhaftes Wetter.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand des Vereines, Florian Felsl, eröffnete der Schirmherr und 1. Bürgermeister, Josef Lechner, um 13.oo h die Rennen auf dem 400 m langen Rennoval auf der Streitwies in der Gemeinde Fischbachau.

Ein sehr großes Teilnehmerfeld hatte sich für insgesamt 20 Rennen angemeldet. Die Teilnehmer aus ganz Bayern, dem Allgäu und aus dem  Salzburger Land lieferten sich mit Ihren  kleinen Shetty und Ponys, den schnellen Trabern,  aber auch Warmblütern, Haflingern und natürlich den ganz stark vertretenen  Kaltblütern packende Rennen.

Eine sehr aufmerksame Jury hatte mit den sehr fairen Teilnehmern keine Probleme, für die Disziplin möchte sich der Veranstalter nochmals ausdrücklich bei allen Reitern und Fahrern herzlich bedanken.

Wie immer erhielten die jüngsten Teilnehmer mit Ihren Ponys den größten Applaus. Ob geritten oder gefahren, aber auch beim Skijöring ohne Reiter.

Besonderen Anklang bei den Zuschauern fanden wieder die Skijöring Rennen, aber natürlich wurden auch alle anderen Rennen von den ca. 3500 Zuschauern begeistert verfolgt. Den Sprecher gab wie immer in souveräner Manier Hans Kirchberger.

Durch ein perfekt eingespieltes Team des Veranstalters konnten alle Rennen in knapp  drei  Stunden reibungslos und Gott und sei Dank ohne größere Zwischenfälle durchgezogen werden.

Einen großen Anteil am guten Gelingen und großen Erfolg hatten die ca. 70 freiwilligen Helfer der Pferdefreunde Leitzachtal die rund um das Rennen eingeteilt waren.

Bedanken möchten sich die Rosserer aber auch bei allen Grundstücksbesitzern, den vielen Sponsoren, den Rettungsdiensten und Feuerwehren sowie natürlich beim Schirmherrn für das perfekte Wetter.  

Jetzt freuen sich die  Leitzachtaler Rosserer auf Ihr großes Jubiläumsfest zum dreißigjährigen Bestehen des Vereines vom 6. – 8 September 2019 mit Stutenprämierung der Haflinger Genossenschaft Oberland am Samstag und dem großen Schauprogramm am Sonntag.

Hans Obermaier

Pferdefreunde Leitzachtal

 

 

Hier findet Ihr die Ergebnisliste vom diesjährigen Pferdeschlittenrennen.

 

Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer des Mannschaftscups 2018. Es war eine gelungene Veranstaltung.

Hier findet Ihr die Ergebnisliste!

Perfektes Schlittenrennen im eisigen Leitzachtal!


Viel Geduld mussten die Leitzachtaler Rosserer aufbringen – am Ende hat sich die Beharrlichkeit aber mehr als gelohnt. Erst auf den vierten Anlauf konnte das 23. Pferdeschlittenrennen der Pferdefreunde Leitzachtal e.V.  auf der Streitwies in Fischbachau durchgeführt werden.

Nachdem die sich endlich die benötigte Kälte eingestellt hatte konnte die Winter Bahn endlich hervorragend präpariert werden und die Leitzachtaler Rosserer nutzten die optimalen Bedingungen, um das Rennen am Sonntag, 25. Februar pünktlich um 13.oo h auf dem 400 m langen Rennoval am Fuße des Breitenstein zu starten.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand des Vereines, Florian Felsl, eröffnete der Schirmherr und 1. Bürgermeister, Josef Lechner, die Rennen.

Im Vorfeld hatte sich ein Rekord Teilnehmerfeld für insgesamt 22 Rennen angelmeldet. Durch die Verschiebungen sind dann letztlich über 100 Pferde in 17 verschiedenen Rennen angetreten.

Die Teilnehmer aus ganz Bayern, dem Allgäu und aus dem Salzburger Land lieferten sich mit Ihren kleinen Shetty und Ponys, den schnellen Trabern, aber auch Warmblüter, Haflingern und natürlich den Kaltblütern packende Rennen die aber ausnahmslos fair gestaltet wurden. Für diese Disziplin möchte sich der Veranstalter nochmals ausdrücklich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Diese Bilder zeigen, wie schön der Umgang mit dem Pferd sein kann und lässt die Kritiker von verschiedenen Organisationen verstummen.

Besonderen Anklang bei den Zuschauern fanden wieder die Skijöring Rennen mit den Haflingern und Großpferden.  Den meisten Applaus erhielten aber die jungen wilden der Pferdefreunde Leitzachtal. Das Skijöring mit Ponys ohne Reiter mit insgesamt 9 Startern in diesem Rennen war einfach grandios und wurde begeistert von den knapp 2500 Gästen beklatscht. Das zeigt auch, dass es mit dem Nachwuchs der Pferdefreunde Leitzachtal sehr gut bestellt ist!

Durch die hervorragend präparierte Bahn, perfekt eingespielte Teams in Ein – und Auslaß und der sehr umsichtigen Jury konnten alle Rennen in zweieinhalb Stunden reibungslos und Gott und sei Dank unfallfrei durchgezogen werden. Einen großen Anteil am guten Gelingen hatte auch Sprecher Hans Kirchberger. Mit großer Fachkompetenz und interessanten Details zu den einzelnen Startern führte er souverän durch das Programm .

Bedanken möchten sich die Rosserer aber auch bei allen Grundstücksbesitzern, den vielen Sponsoren, den Rettungsdiensten und Feuerwehren, sowie bei allen Helfern, die zum großartigen Gelingen des 23. Ländlichen Schlittenrennens im Leitzachtal beigetragen haben.

Die Leitzachtaler Rosserer freuen sich auf den nächsten Winter wenn es wieder heißt :

„Auf geht’s zum Pferdeschlittenrennen nach Fischbachau – Streitwies"

PS:  Die Pferdfreunde Leitzachtal feiern nächstes Jahr im Juli 2019 ihr 30 jähriges Bestehen mit einem Jubiläums- Rossererfest und großem Schauprogramm !   

 

Hans Obermaier

Pferdefreunde Leitzachtal

 

Hier gehts zu den Ergebnissen der einzelnen Rennen!

Die Pferdefreunde im Leitzachtal, waren am Samstag den 08.04.2017 wieder einmal aktiv mit zwei besonderen Seminaren

  1. Fachkunde  und Praxis an der Doppellonge    (32 Mitglieder konnten so vieles lernen.)

Longieren aus Fernbedienung, mit zwei Longen,  dass ist wie Reiten aus Fernbedienung.

Erklärt und vorgestellt wurde die fachgerechte Ausrüstung zur Doppellonge:
- Der Longiergurt mit auf jeder Seite 3 mittig angebrachten Ringen für den Schwerpunkt, für oben und einer für darunter.
- Einem Schweifriemen, der immer für die korrekte Gurt-Lage mitten in der Sattellage sorgt.
- Die leichtgängig, weiche Doppellonge von 18 Meter Länge, in der Mitte ohne Wirbel oder Schnalle.
- Leichte Gebisshacken für die gefühlvolle Longenführung. Ggf. mit beweglichen Zusatzringen.
- Eine leichte Peische 3 Meter lang, am Peitschenschlag ein Plastikstreifen, damit  auch auf die Augen wirkend

An der Doppellonge kann sich der Mensch besonders gut in sein Pferd -hineinsehen – hineinhören - hineinfühlen.  Mit  Anwendung der „Skala der Ausbildung" an der Doppellonge kann der Reiter/Fahrer, sein Pferd mental für sich gewinnen, dann kommt die angestrebte Harmonie. Er kann dem Pferd einen Rahmen geben. Sport ist Spannung und Entspannung. Mensch und Pferd können an der Doppellonge „Tempo und Rhythmus“ üben. Die HILFEN – Verständigung mit seinem Pferd üben, hier mit der Stimme, der Longe, der Peitsche als Dirigentenstab und mit der Körpersprache des Longierers. Die Teilnehmer erkannten, dass die Arbeit an der Doppellonge eine wunderbare Abwechslung & Ergänzung zur Bewegung durch Reiten oder Fahren ist. Die Teilnehmer durften erst mit dem speziellen Longiergerät des FN-Ausbilders, von Holleuffer, dann alles mit dem Pferd von Marlies Vogt und zwei Pferden von Ludwig Weinmayr ausprobieren.

      2.  Biomechanik und Physik, zu Zäumungen und Reit-/Fahrgebissen

An Modellen wurde die Wirkung von Trense und verschiedenen Reithalftern am Pferdekopf vorgeführt und erklärt. Ein Reithalfter (Nasenriemen) verteilen die Zügelwirkungen positiv am Pferdekopf. Sie sind nicht fürs Maulzuschnüren gedacht. Pferde müssen auch mit Zäumung kauen können, damit sich die Muskeln-Speicheldrüsen lösen, Speichel schmiert die Gebisse, Speichel muss abgeschluckt werden, damit die steigende Magensäure abgedämpft werden kann. Pferde produzieren täglich bis zu 40 Liter Speichel, und dieser ist wichtig für den gesunden Organismus. Erklärt und geführt wurden die Wirkungen von Stangengebissen, einfach gebrochenen Gebissen, doppelt gebrochenen Gebissen und die Wirkungen von modernen Gebissen/Mundstück-Formen und Materialien. Die Kandaren, für die besonders feinfühlige Reit-/Fahrweise wurde  anhand von zwei großen Modellen vorgeführt und gründlich erklärt . Alte Vorurteile und Missverständnisse konnten so geklärt werden. Der eigens aus Schleswig-Holstein angereiste Fachreferent und Zäumungsexperte, Karl Friedrich von Holleuffer, hatte eine umfangreiche Ausrüstung mit Messgerät für die Zügelkraft, den Genickdruck und die im Pferdemaul entstehenden Kräfte auf die Zunge, die Lade und die Lefzen. Die 64 Teilnehmer konnten die Wirkungen mit ihren eignen Fingern erfühlen. Das Motto „Zügelführungen sensibler machen“ ist bei allen Teilnehmern angekommen und wird den eignen Reit-/ Fahrpferden in Praxis sicher gefallen.


Karl Friedrich von Holleuffer