Bild 3.jpg

Perfektes Schlittenrennen im eisigen Leitzachtal!


Viel Geduld mussten die Leitzachtaler Rosserer aufbringen – am Ende hat sich die Beharrlichkeit aber mehr als gelohnt. Erst auf den vierten Anlauf konnte das 23. Pferdeschlittenrennen der Pferdefreunde Leitzachtal e.V.  auf der Streitwies in Fischbachau durchgeführt werden.

Nachdem die sich endlich die benötigte Kälte eingestellt hatte konnte die Winter Bahn endlich hervorragend präpariert werden und die Leitzachtaler Rosserer nutzten die optimalen Bedingungen, um das Rennen am Sonntag, 25. Februar pünktlich um 13.oo h auf dem 400 m langen Rennoval am Fuße des Breitenstein zu starten.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand des Vereines, Florian Felsl, eröffnete der Schirmherr und 1. Bürgermeister, Josef Lechner, die Rennen.

Im Vorfeld hatte sich ein Rekord Teilnehmerfeld für insgesamt 22 Rennen angelmeldet. Durch die Verschiebungen sind dann letztlich über 100 Pferde in 17 verschiedenen Rennen angetreten.

Die Teilnehmer aus ganz Bayern, dem Allgäu und aus dem Salzburger Land lieferten sich mit Ihren kleinen Shetty und Ponys, den schnellen Trabern, aber auch Warmblüter, Haflingern und natürlich den Kaltblütern packende Rennen die aber ausnahmslos fair gestaltet wurden. Für diese Disziplin möchte sich der Veranstalter nochmals ausdrücklich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Diese Bilder zeigen, wie schön der Umgang mit dem Pferd sein kann und lässt die Kritiker von verschiedenen Organisationen verstummen.

Besonderen Anklang bei den Zuschauern fanden wieder die Skijöring Rennen mit den Haflingern und Großpferden.  Den meisten Applaus erhielten aber die jungen wilden der Pferdefreunde Leitzachtal. Das Skijöring mit Ponys ohne Reiter mit insgesamt 9 Startern in diesem Rennen war einfach grandios und wurde begeistert von den knapp 2500 Gästen beklatscht. Das zeigt auch, dass es mit dem Nachwuchs der Pferdefreunde Leitzachtal sehr gut bestellt ist!

Durch die hervorragend präparierte Bahn, perfekt eingespielte Teams in Ein – und Auslaß und der sehr umsichtigen Jury konnten alle Rennen in zweieinhalb Stunden reibungslos und Gott und sei Dank unfallfrei durchgezogen werden. Einen großen Anteil am guten Gelingen hatte auch Sprecher Hans Kirchberger. Mit großer Fachkompetenz und interessanten Details zu den einzelnen Startern führte er souverän durch das Programm .

Bedanken möchten sich die Rosserer aber auch bei allen Grundstücksbesitzern, den vielen Sponsoren, den Rettungsdiensten und Feuerwehren, sowie bei allen Helfern, die zum großartigen Gelingen des 23. Ländlichen Schlittenrennens im Leitzachtal beigetragen haben.

Die Leitzachtaler Rosserer freuen sich auf den nächsten Winter wenn es wieder heißt :

„Auf geht’s zum Pferdeschlittenrennen nach Fischbachau – Streitwies"

PS:  Die Pferdfreunde Leitzachtal feiern nächstes Jahr im Juli 2019 ihr 30 jähriges Bestehen mit einem Jubiläums- Rossererfest und großem Schauprogramm !   

 

Hans Obermaier

Pferdefreunde Leitzachtal

 

Hier gehts zu den Ergebnissen der einzelnen Rennen!

Pferdeschlittenrennen im Leitzachtal 2017           

Großartiges Schlittenrennen im verschneiten Leitzachtal!

Eine großartige Veranstaltung war das 22. Pferdeschlittenrennen der Pferdefreunde Leitzachtal e.V.  auf der Streitwies in Fischbachau.
Bereits im ersten Anlauf konnte das Rennen unter der Organisation der neuen Vorstände Florian Felsl und Christian Bacher gestartet werden.
Nachdem die Winter Bahn hervorragend präpariert war und die nötige Kälte sich eingestellt hat, nutzten die Leitzachtaler Rosserer die optimalen Bedingungen und ließen die Pony und Pferde am Sonntag, 15. Januar pünktlich um 13.oo h auf das 400 m lange Rennoval am Fuße des Breitenstein. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand des Vereines eröffnete der 2. Bürgermeister der Gemeinde Fischbachau, Andreas Auracher, in Vertretung von Schirmherr Josef Lechner die Rennen.
Zu den insgesamt 19 Rennen hatten ca. 100 Teilnehmer aus ganz Bayern und Salzburg ihre Nennungen abgegeben. Es waren großartige Rennen die sich die kleinen Shetty und Ponys, die temperamentvollen Traber, aber auch Warmblüter, Haflinger und die Kaltblüter geliefert haben. Besonderen Anklang bei den Zuschauern fanden auch in diesem Jahr die allerkleinsten Teilnehmer.
In 6 hochspannenden Rennen lieferten sich die jungen Reiter und Fahrer erbitterte, aber auch sehr faire Kämpfe um die ersten Plätze mit Ihren Ponys.
Stellvertretend für die junge Garde geht ein großes Lob des Veranstalters an Marina Rinshofer und Magdalena Mayer. Beide konnten mit Ihren Shetty’s bei Ihrer ersten Teilnahme auf der Streitwies auch den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Durch die hervorragend präparierte Bahn, der umsichtigen Jury, aber vor allem durch das faire Verhalten der Reiter und Fahrer, konnte den ca. 3000 Zuschauern faszinierender Pferdesport auf der Winterbahn gezeigt werden. Dafür möchten die Pferdefreunde Leitzachtal  allen Teilnehmern noch ein herzliches Vergelts Gott aussprechen.
Bedanken möchten sich die Rosserer aber auch bei allen Grundstücksbesitzern, den Sponsoren, den Rettungsdiensten und Feuerwehren, sowie bei allen Helfern, die zum großartigen Gelingen des 22. Ländlichen Schlittenrennens im Leitzachtal beigetragen haben.   

Hans Obermaier
Pferdefreunde Leitzachtal


  HIER gehts zu den Ergebnissen!


               

Die Pferdefreunde im Leitzachtal, waren am Samstag den 08.04.2017 wieder einmal aktiv mit zwei besonderen Seminaren

  1. Fachkunde  und Praxis an der Doppellonge    (32 Mitglieder konnten so vieles lernen.)

Longieren aus Fernbedienung, mit zwei Longen,  dass ist wie Reiten aus Fernbedienung.

Erklärt und vorgestellt wurde die fachgerechte Ausrüstung zur Doppellonge:
- Der Longiergurt mit auf jeder Seite 3 mittig angebrachten Ringen für den Schwerpunkt, für oben und einer für darunter.
- Einem Schweifriemen, der immer für die korrekte Gurt-Lage mitten in der Sattellage sorgt.
- Die leichtgängig, weiche Doppellonge von 18 Meter Länge, in der Mitte ohne Wirbel oder Schnalle.
- Leichte Gebisshacken für die gefühlvolle Longenführung. Ggf. mit beweglichen Zusatzringen.
- Eine leichte Peische 3 Meter lang, am Peitschenschlag ein Plastikstreifen, damit  auch auf die Augen wirkend

An der Doppellonge kann sich der Mensch besonders gut in sein Pferd -hineinsehen – hineinhören - hineinfühlen.  Mit  Anwendung der „Skala der Ausbildung" an der Doppellonge kann der Reiter/Fahrer, sein Pferd mental für sich gewinnen, dann kommt die angestrebte Harmonie. Er kann dem Pferd einen Rahmen geben. Sport ist Spannung und Entspannung. Mensch und Pferd können an der Doppellonge „Tempo und Rhythmus“ üben. Die HILFEN – Verständigung mit seinem Pferd üben, hier mit der Stimme, der Longe, der Peitsche als Dirigentenstab und mit der Körpersprache des Longierers. Die Teilnehmer erkannten, dass die Arbeit an der Doppellonge eine wunderbare Abwechslung & Ergänzung zur Bewegung durch Reiten oder Fahren ist. Die Teilnehmer durften erst mit dem speziellen Longiergerät des FN-Ausbilders, von Holleuffer, dann alles mit dem Pferd von Marlies Vogt und zwei Pferden von Ludwig Weinmayr ausprobieren.

      2.  Biomechanik und Physik, zu Zäumungen und Reit-/Fahrgebissen

An Modellen wurde die Wirkung von Trense und verschiedenen Reithalftern am Pferdekopf vorgeführt und erklärt. Ein Reithalfter (Nasenriemen) verteilen die Zügelwirkungen positiv am Pferdekopf. Sie sind nicht fürs Maulzuschnüren gedacht. Pferde müssen auch mit Zäumung kauen können, damit sich die Muskeln-Speicheldrüsen lösen, Speichel schmiert die Gebisse, Speichel muss abgeschluckt werden, damit die steigende Magensäure abgedämpft werden kann. Pferde produzieren täglich bis zu 40 Liter Speichel, und dieser ist wichtig für den gesunden Organismus. Erklärt und geführt wurden die Wirkungen von Stangengebissen, einfach gebrochenen Gebissen, doppelt gebrochenen Gebissen und die Wirkungen von modernen Gebissen/Mundstück-Formen und Materialien. Die Kandaren, für die besonders feinfühlige Reit-/Fahrweise wurde  anhand von zwei großen Modellen vorgeführt und gründlich erklärt . Alte Vorurteile und Missverständnisse konnten so geklärt werden. Der eigens aus Schleswig-Holstein angereiste Fachreferent und Zäumungsexperte, Karl Friedrich von Holleuffer, hatte eine umfangreiche Ausrüstung mit Messgerät für die Zügelkraft, den Genickdruck und die im Pferdemaul entstehenden Kräfte auf die Zunge, die Lade und die Lefzen. Die 64 Teilnehmer konnten die Wirkungen mit ihren eignen Fingern erfühlen. Das Motto „Zügelführungen sensibler machen“ ist bei allen Teilnehmern angekommen und wird den eignen Reit-/ Fahrpferden in Praxis sicher gefallen.


Karl Friedrich von Holleuffer

 

Haflinger & Kaltblut Festival der Kaltblutgenossenschaft Miesbach Tegernsee

Vereinsmeisterschaft der Pferdefreunde Leitzachtal

Zu zwei Tagen rund um den Pferdesport trafen sich viele Rosserer und interessierte Pferdefreunde am 23. + 24. Juli auf dem Vereinsgelände der Pferdefreunde Leitzachtal am Fuße des Schwarzenberg.

Die Kaltblutgenossenschaft Miesbach – Tegernsee und der Landesverband Bayrischer Pferdezüchter haben gemeinsam mit den Pferdefreunden Leitzachtal zum Haflinger & Kaltblut Sport Festival eingeladen.

Den Auftakt am Samstag Vormittag machte die Kaltblut HHG Leitzachtal mit der Fohlenschau des Hengstes Severin. Die Fohlenschau war sehr gut besucht, viele Fohlen mit sehr ansprechender Qualität bei sehr gutem Stuten Material.
Insgesamt wurden 15 Fohlen vorgestellt, die beste Benotung bekam das Hengstfohlen aus der Stute Zuckermaus von Nussknacker. Besitzer ist HHG Mitglied Gottfried Felsl – Bacher aus Bach bei Hundham.

Am Nachmittag begannen die Reitprüfungen zum Haflinger + Kaltblut Festival kombiniert mit der VM der PFL. Zu den Prüfungen hatten 6 Starter bei den Ponys und 22 bei den Haflingern und Großpferden gemeldet.
VM Pony wurde Marina Rinshofer vom Auerberg mit dem Shetty Nero. VM in der gemeinsamen Prüfung für Haflinger und Großpferde wurde Marlies Vogt Jun. mit der Stute Harmonie.

Zur Einspänner VM sind vor dem Rossererfest in der Halle noch die Kinder und Jugendlichen der PFL angetreten. VM wurde hier Marinus Bacher aus Elbach-Winkl.
Anschließend zeigten die jungen Leitzachtaler noch eine hervorragende gemischte Reit – und Fahrquadrille, die sie eine Woche zuvor bei ihrem zweitägigen Ponylager einstudiert hatten.

Zu den Stücken der Elbacher Blasmusikanten genossen dann die Besucher in der vollen Vereinshalle das Spanferkel vom Grill und ließen sich das Festbier schmecken. Bis spät in die Nacht wurde in der Bar der Festhalle noch weitergefeiert und getanzt.

Ab 9.00 h am Sonntag Vormittag standen die Fahrwettbewerbe zum Festival und zur VM der PFL auf dem Programm. Insgesamt über 60 Starter traten in den Ein, Zwei – und Vierspänner Prüfungen an.
VM der Einspänner Kleinpferde wurde Martin Brugger aus Miesbach – Wies mit seiner Haflinger Stute Alissa. VM bei den Großpferden wurde Regina Bernhard mit Ihrem Lipizzaner vom Jacklhof aus Hundham – Schwarzenberg.
VM bei den Kleinpferde Zweispännern wurde Klaus Waltner aus Elbach. Der Sieger bei Großpferden Zweispänner war Heinrich Isenmann aus Fischbachau - Stög . Weil sehr viele Starter nachgemeldet haben geriet der Zeitplan etwas in Bedrängnis. Durch die flotte Durchführung und das disziplinierte Verhalten der Fahrer war dies aber kein großes Problem. Ein großer Dank geht hier an das Richter Gremium um Helmut Meidert und die Sprecher Florian Felsl und Hans Kirchberger.

Auch bedanken sich die Veranstalter bei Florian Schelle der gemeinsam mit Sepp Erhart und Hans Obermaier die Siegerehrungen vorgenommen hat

Ab ca. 15.00 h waren dann die Kaltblutspezialisten beim Schwachholzziehen an der Reihe. Fachkundig sehr gut kommentiert wurde diese Prüfung von Herbert Meier. 14 Teilnehmer gingen an den Start, gewonnen hat die Einzelwertung Christian Strauß aus Steingaden mit seiner Stute Edeltraut. Auch die kombinierte Wertung für die Genossenschaften ging nach Steingaden an die dortige Kaltblutzüchtervereinigung. Ein besonderes Lob geht an die Lisa Höck aus Brannenburg und Kathi Bauer vom Auerberg. Beide traten gegen die starke Männerkonkurrenz beim Schwachholz ziehen an und verkauften sich dabei sehr gut. 

Zum Höhepunkt der Veranstaltung gingen dann die Vierspänner auf Ihre Fahrt durch die Kegel und die drei festen Hindernisse. Nach sehr spannenden Umläufen konnte sich Lenz Weinmayr aus Mittergschwendt letztendlich als Vereinsmeister bei den Haflingern feiern lassen. Noch ein bisschen spannender machten es bei der letzten Prüfung die Kaltblut Vierspänner Fahrer. Karl Weber von den PFL hatte mit den Pferden von Flori Greinsberger eine sehr gute Zeit vorgelegt. Doch dann fuhr Karl Holl mit seinem Viererzug durch einen Abwurf am letzten Kegelpaar schließlich die exakt gleiche Zeit. Die Veranstalter verzichteten auf ein Stechen und gratulierten beiden Fahrern zum 1. Platz. Karl Weber wurde dadurch auch VM der Pferdefreunde Leitzachtal.

Die zwei Tage waren sehr gut besucht mit Zuschauern aus ganz Oberbayern und Schwaben. Gott sei Dank ist alles gut und unfallfrei verlaufen und der Wetter Gott war sicher ein Pferdefreund !

Hier findet Ihr die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft und des Kaltblut- und Haflingerfestival.

Hans Obermaier
Pferdefreunde Leitzachtal